Detektorgestützte Fledermauserfassung
Bei detektorgestützten Begehungen werden die Ultraschallrufe von Fledermäusen mit geeigneten Detektorsystemen erfasst und – je nach eingesetzter Technik – unmittelbar hörbar gemacht oder digital aufgezeichnet. Die Rufaufzeichnungen können anschließend bioakustisch ausgewertet werden.
Für die Artbestimmung bzw. Artzuordnung werden charakteristische Rufmerkmale wie Frequenzverlauf, Rufdauer, Pulsabstände und weitere akustische Parameter herangezogen. Ergänzend fließen Beobachtungen zum Flugverhalten, zur Raumnutzung und zur jeweiligen Erfassungssituation in die Bewertung ein.
Da sich die Rufe verschiedener Fledermausarten teilweise überschneiden, ist eine eindeutige Bestimmung allein anhand akustischer Merkmale nicht in jedem Fall möglich. Die Auswertung erfolgt daher unter Berücksichtigung der jeweiligen Bestimmungssicherheit.
Drei Beispiele zum Höreindruck: